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Manchmal führt das Leben einen Umweg

Autorenbild: A.V.HOHENBERG
A.V.HOHENBERG
18. Sept.
6 Min. Lesezeit

PANDORIUM – Ein neues Kapitel beginnt

Gedanken. Geschichten. Welten.


Vielleicht ist es ein bisschen verrückt, einen Blog genau damit zu beginnen. Aber eigentlich passt es perfekt.

Denn PANDORIUM ist genau das: Gedanken, Geschichten und Welten, die sich ständig verändern.

Und meine Geschichte beginnt diesmal nicht dort, wo ich heute bin.

Sondern auf Gran Canaria.


Von Gran Canaria zurück nach Österreich


Wir hatten dort eine wunderschöne Zeit.

Fast schon ein kleines paradiesisches Leben.

Die Sonne, das Meer, die Wärme, die Ruhe und dieses ganz besondere Gefühl, das man auf einer Insel bekommen kann. Man lebt irgendwie anders. Entspannter. Freier. Und irgendwann fühlt sich dieser Ort nicht mehr wie Urlaub an, sondern einfach wie Zuhause.

Wir hatten uns dieses Leben aufgebaut und uns unglaublich wohlgefühlt.

Doch irgendwann lief unser Mietvertrag aus.

Und plötzlich standen wir vor einer Situation, die wir so eigentlich gar nicht wollten: Wir mussten eine neue Wohnung finden.


Mit unserer Katze.


Und genau das wurde auf Gran Canaria zu einem riesigen Problem.

Eine Wohnung zu finden, ist auf einer Insel ohnehin nicht immer einfach. Mit einem Haustier wird die Suche noch schwieriger. Viele Vermieter möchten keine Tiere, andere Wohnungen waren nicht verfügbar oder einfach viel zu teuer.

Wir brauchten aber relativ schnell eine Lösung.

Also kamen wir schließlich nach Castillo del Romeral.

Und ehrlich gesagt: Für uns war das ein ziemlicher Kulturschock.

Wir hatten vorher unser kleines Paradies erlebt und plötzlich fanden wir uns in einer Umgebung wieder, in der wir uns einfach nicht richtig wohlgefühlt haben.

Für uns war Castillo del Romeral eine der schwierigsten Gegenden, in denen wir während unserer Zeit auf Gran Canaria gelebt haben.

Auch die Atmosphäre war für uns ungewohnt. Das Inselgefängnis befindet sich dort, und gerade nachts hatte man teilweise ein ganz anderes Gefühl von Sicherheit als an den Orten, die wir vorher gewohnt waren. Die Policía Nacional war nachts sichtbar unterwegs und regelmäßig auf Streife.


Vielleicht sehen andere Menschen diesen Ort völlig anders.

Aber für uns hat es einfach nicht gepasst.

Und das Schlimmste daran war eigentlich: Wir hatten keine wirkliche Alternative.

Wir konnten nicht einfach sagen: „Dann nehmen wir eben morgen eine andere Wohnung.“

So funktioniert das auf einer Insel leider nicht immer.

Also arrangiert man sich irgendwie.

Und dann kamen zusätzlich noch familiäre Dinge in Österreich dazwischen.

Plötzlich standen wir vor einer Entscheidung, die eigentlich nie als endgültiger Schritt gedacht war:

Wir gehen vorübergehend zurück nach Österreich.


VORÜBERGEHEND


Und so sind wir schließlich wieder hier gelandet.


Zurück in Österreich

Ganz ehrlich?

Wir sind hier nicht besonders glücklich.

Natürlich hat Österreich seine schönen Seiten. Hier gibt es Familie, Sicherheit, vertraute Strukturen und vieles, was man auf einer Insel manchmal vermisst.

Aber trotzdem fühlt es sich für uns nicht mehr genauso an.

Denn wenn man einmal auf einer Insel gelebt hat und dieses Leben wirklich geliebt hat, verändert sich etwas.

Man trägt dieses Gefühl mit sich.

Dieses Gefühl von Meer.

Von Freiheit.

Von Wärme.

Von diesem besonderen Inselrhythmus.


Und irgendwann merkt man, dass man zwar körperlich wieder in Österreich ist, aber ein Teil von einem selbst noch immer auf Gran Canaria geblieben ist.

Trotzdem habe ich hier erstaunlich schnell einen Job gefunden.

Und auch das gehört zu dieser Geschichte.

Denn manchmal passiert etwas, das man überhaupt nicht geplant hat, und genau daraus entstehen plötzlich neue Begegnungen.

Neue Menschen.

Neue Freundschaften.

Neue Wege.


Manchmal führt uns das Universum zu den richtigen Menschen

Ich glaube inzwischen sehr daran, dass manche Menschen nicht einfach zufällig in unser Leben kommen.

Man trifft jemanden.

Man versteht sich sofort.

Man kann miteinander lachen, reden, Dinge unternehmen und plötzlich fühlt es sich so an, als würde man sich schon viel länger kennen.

Genau solche Menschen habe ich hier kennengelernt.

Menschen, die mir inzwischen sehr wichtig geworden sind.

Vielleicht sind es genau diese Begegnungen, die einem zeigen, dass das Leben manchmal einen kleinen Umweg macht, bevor es einen wieder auf den richtigen Weg bringt.

Und manchmal fühlt es sich tatsächlich so an, als würde uns das Universum genau zu den Menschen führen, die wir gerade brauchen.


Einige dieser Menschen haben sogar schon gesagt, dass sie irgendwann zu uns auf die Insel gehen möchten.

Vielleicht wird daraus irgendwann Wirklichkeit.

Vielleicht auch nicht.

Bei einigen hab ich Gewissheit.

Ich finde den Gedanken wunderschön.

Denn vielleicht suchen manche Menschen genau wie wir nach einem anderen Leben.

Nach einem Ort, an dem sie sich wirklich angekommen fühlen.

Nach etwas, das ihnen in Österreich vielleicht bisher gefehlt hat.

Und wer weiß?

Vielleicht führt uns das Leben eines Tages wieder alle zusammen auf Gran Canaria.


Und plötzlich passiert auch in Österreich etwas Schönes

Obwohl Österreich eigentlich nur eine 2 Jährige Zwischenstation ist, hat dieses Kapitel auch seine guten Seiten.

Ich habe Menschen kennengelernt.

Ich habe neue Erfahrungen gemacht.

Ich unternehme mittlerweile auch außerhalb der Arbeit viel mit meinen neuen Liebsten.

Wir lachen zusammen, unternehmen Dinge und erleben kleine Momente, die im Alltag manchmal viel wichtiger sind, als man denkt.

Und genau solche Momente möchte ich nicht vergessen.

Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich diesen Blog überhaupt beginne.

Ich möchte Dinge festhalten.

Nicht nur die großen.

Auch die kleinen.

Die Begegnungen.

Die Gedanken.

Die verrückten Ideen.

Die schönen Tage.

Die schwierigen Tage.

Und manchmal einfach das ganz normale Leben.


Eine andere Herausforderung: Plasma spenden

Eine Sache hätte ich vor einiger Zeit wahrscheinlich selbst noch nicht gedacht:

Dass ich einmal Plasma spenden gehen würde.

Und ja, es hat mich Überwindung gekostet.

Ich war nicht einfach völlig entspannt und dachte mir: „Klar, machen wir.“

Ganz im Gegenteil.


Aber manchmal muss man sich selbst ein bisschen überwinden.

Und am Ende merkt man, dass etwas, vor dem man vorher Respekt hatte, plötzlich gar nicht mehr so schlimm ist.

Auch solche Dinge gehören für mich mittlerweile zu meinem Alltag.

Vielleicht sind es gerade diese kleinen Herausforderungen, an denen man merkt, dass man doch mehr schafft, als man manchmal glaubt.


Und dann ist da noch PANDORIUM

Während sich mein persönliches Leben also gerade wieder neu sortiert in Österreich, passiert gleichzeitig auch online unglaublich viel.


Meine Homepage gibt es schon sehr lange.

Seit 2018 begleitet mich PANDORIUM.


Wenn ich heute zurückblicke, ist es schon irgendwie lustig.

Die Seite hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert.

Manche Ideen kamen dazu.

Andere verschwanden wieder.

Manches wurde ausprobiert, manches verworfen und anderes blieb bestehen.

Aber irgendwie ist PANDORIUM immer geblieben.

Und genau deshalb habe ich mich jetzt entschieden, die Homepage einmal wirklich general zu überholen.

Nicht nur ein bisschen.

Sondern richtig.

Moderner.

Übersichtlicher.

Schöner.

Und vor allem mit vielen neuen Dingen.


PANDORIUM soll nicht einfach nur eine Homepage sein, auf der irgendwo ein paar Informationen stehen.

Ich möchte, dass daraus wieder eine richtige Welt entsteht.

Eine Welt für Musik.

Für Geschichten.

Für Bücher.

Für Kunst.

Für Magie.

Für Tarot.

Für neue Ideen.

Für Projekte.

Für Menschen.

Und natürlich auch für Dinge, die vielleicht ein bisschen ungewöhnlich sind.

Genau das war PANDORIUM eigentlich schon immer.

Nur jetzt bekommt diese Welt ein neues Gesicht.


Es kommt noch sehr viel

In nächster Zeit wird sich auf der Homepage einiges verändern.

Neue Bereiche entstehen.

Alte Bereiche werden überarbeitet.

Neue Projekte kommen dazu.

Andere Ideen wachsen gerade erst.

Und manches davon gibt es vielleicht noch gar nicht.

Aber genau das macht es spannend.

Ich möchte nicht alles schon heute perfekt fertig haben.

Ich möchte, dass man mitverfolgen kann, wie etwas entsteht.

Wie aus einer Idee etwas Wirkliches wird.

Wie aus einem Gedanken ein Projekt wird.

Wie aus einem Projekt vielleicht irgendwann etwas Großes entsteht.

Vielleicht klappt alles.

Vielleicht klappt manches überhaupt nicht.

Vielleicht ändere ich morgen wieder meine Meinung.

Das gehört dazu.


Warum ich diesen Blog schreibe

Dieser Blog soll deshalb kein klassischer „Ich erzähle euch jetzt, wie toll alles ist“-Blog werden.

Ganz im Gegenteil.

Ich möchte ehrlich erzählen.

Über schöne Momente.

Über schwierige Zeiten.

Über Gran Canaria.

Über Österreich.

Über meine Arbeit.

Über Menschen, die mir begegnen.

Über meine kreativen Projekte.

Über Musik.

Über Geschichten.

Über Magie.

Über Ideen, die vielleicht völlig verrückt erscheinen.

Und über all die kleinen Dinge, die dazwischen passieren.


Denn genau daraus besteht unser Leben.

Nicht nur aus den großen Entscheidungen.

Sondern aus tausenden kleinen Momenten.

Manchmal führt uns ein Mietvertrag auf eine andere Seite der Insel.

Manchmal zwingt uns das Leben zurück nach Österreich.

Manchmal lernen wir genau dort einen Menschen kennen, den wir niemals erwartet hätten.

Und manchmal sitzen wir plötzlich in einer Plasma-Spende und fragen uns, warum wir das eigentlich gerade freiwillig machen. 😉

Vielleicht ist das Leben eben genau so.

Nicht immer planbar.

Aber meistens voller Geschichten.

Und deshalb beginnt hier mein neues Kapitel.


Willkommen bei PANDORIUM.

Gedanken. Geschichten. Welten.


Und wer weiß, wohin uns die nächste Geschichte führt.

A.V. Hohenberg

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